Krankheits und Krebsvorbeugung

Was viele seit langem ahnen, nämlich dass die Nahrung, die wir zu uns nehmen, entscheidend für unsere Gesundheit ist, wird durch die Wissenschaft immer öfter belegt. Nur ist es schade, dass es in den meisten Fällen Jahre dauert, bis solche Untersuchungsergebnisse das Tageslicht erblicken.

 

So auch die in den 90er Jahren von Prof. Dan Burke an der Universität in Aberdeen durchgeführte Studie:

Als Burke zur Universität Leicester wechselte, lernte er Prof. Gerry Potter kennen, und beide fragten sich, ob nicht auch in der Nahrung Stoffe vorkommen die eine „Anti-Krebs“ Wirkung zeigen, denn im Körper entstehen täglich schätzungsweise bis zu 1000 Krebszellen, die meistens schnell und effizient abgebaut werden und nicht zur Tumorbildung führen. Als machten sich Burke & Potter auf die Suche nach Nahrungsmitteln, die das Tumorwachstum hemmen bzw. die Tumorentstehung verhindern. Im Jahr 2002 haben die Forscher Ihre Ergebnisse publiziert und inzwischen mehr als 20 sekundäre Pflanzenstoffe mit tumorhemmender Wirkung entdeckt, die hauptsächlich in Obst, Gemüse, Kräutern und auch in Moringa vorkommen.

Die oft bitter und scharf schmeckenden sekundären Pflanzenstoffe, die hauptsächlich für eine tumorhemmende Wirkung in Frage kommen, werden durch die Nahrungsindustrie oftmals aus den Gemüsesorten herrausgezüchtet um z.B. - wie bei Rosenkohl - dem Gemüse einen „besseren“ Geschmack zu geben. Auch Fruchtsäften und Ölen werden aus Geschmacksgründen die Bitterstoffe entzogen. Zudem werden die Pflanzen infolge des Gebrauchs von Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger nicht mehr dazu angeregt, sekundäre Pflanzenstoffe in wünschenswerter Menge zu bilden.

Moringa enthält grosse Mengen an Bitterstoffen und Senföl, dass an den Geschmack von Meerettich erinnert.

Burke und Potter kamen zu dem Schluss, dass die Nahrung heute 80-90% weniger sekundäre Pflanzenstoffe enthält als dies vor 50 oder 100 Jahre der Fall war und dass nur biologisch oder unbehandelt angebautes Gemüse und Obst die so wichtigen krebshemmenden Phytonutrienten enthalten.

 

Vermehrte Zufuhr von sekundäre Pflanzenstoffen: Nach Burke und Potter ist es für einen besseren Schutz gegen Krebserkrankungen unabdingbar, dem Körper durch Verzehr von Obst, Gemüse und Kräutern aus biologischem Anbau mehr sekundäre Pflanzenstoffen zuzuführen.

 

Obwohl Moringa ein Baum ist, der schon tausende von Jahren am Fusse des Himalayas wächst und die Ayurveda Moringa schon mehrere tausende Jahre rühmt als eine Pflanze, die mehr als 300 Krankheiten vorbeugen kann, haben Wissenschaftler die wunderbaren Eigenschaften von Moringa oleifera erst vor einigen Jahren entdeckt.

Seitdem wird fleissig geforscht nach neuen Anwendungsbereichen von Moringa oleifera, und inzwischen gibt es in den ärmsten Regionen der Erde viele Projekte von Hilfsorganisationen, die überall in den Dörfern Samen des "Wunderbaums" gratis an die Menschen verteilen.

Durch die frühere Kolonisation hat der Moringabaum sich im Laufe des letzten Jahrhunderts über die ganze Erde verbreitet und wächst heute gerade in den Regionen, in denen er am meisten benötigt wird.